Ghacktes und Hörnli

Comfort-Food und ein Klassiker: Hörnli und Gehacktes, oder Ghacktes und Hörnli, ist eigentlich immer eine gute Wahl, nicht nur für Kinder oder wenn es schnell gehen soll. Mein erstes Ghacktes & Hörnli bekam ich auf einem schicken Kunstsammler-Dinner serviert, und war überrascht und begeistert über eine solche ehrliche und unprätentiöse Speise in einem Umfeld mit Zaha Hadid Möbeln und Marni Kleidern. (Das Ghackte und Hörnli war natürlich selbstgemacht vom Gastgeber des Abends.) Das Gericht gilt zwar als Express-Pasta, macht aber ziemlich viel her. Ich nehme etwas mehr Hackfleisch als in den üblichen Rezepten, weil es so noch besser schmeckt…

Zutaten für 4 Personen:

800 Gramm Rinderhackfleisch
1 große helle Zwiebel, geschält und fein gehackt
1-2 Knoblauchzehen, fein gehackt
2 TL Tomatenmark
2 TL Paprikapulver
1 TL Currypulver
0,2 L trockener Weißwein
0,5 L Rindsbouillon, instant
Rosmarin, Thymian, Lorbeerblatt
6 EL Olivenöl zum Anbraten
Salz, Pfeffer
500 G Hörnli Nudeln
Geriebener herzhafter Käse

Zubereitung:

Pfanne sehr heiß werden lassen, Öl hineingeben und Hackfleisch scharf anbraten, dabei häufig wenden. Sollte viel Fleischsaft beim Braten austreten, diesen vorsichtig aus der Pfanne in ein Behältnis schütten, später weiterverwenden. Zwiebeln und Knoblauch zum Fleisch geben einige Minuten braten, Tomatenmark, Paprikapulver und Currypulver dazugeben, etwa 3 Minuten weiterbraten. Mit Wein ablöschen und kurz einkochen lassen.

Den beiseite gestellten Fleischsaft, falls vorhanden, und die Bouillon hinzugeben, so viel, bis das Fleisch gerade abgedeckt ist, salzen und pfeffern, Kräuter hinzugeben. Mit Deckel etwa 30 Minuten köcheln lassen… während dieser Zeit eventuell etwas mehr Bouillon hinzugeben.

Hörnli nach Packungsanweisung in reichlich Salzwasser kochen. Wenn die Nudeln noch eine Nuance zu roh sind, direkt aus dem Nudelwasser zum Hackfleisch geben. Auch einige EL Nudelwasser mit in das Hackfleisch geben. Alles vorsichtig mischen und bei wenig Temperatur etwa 3 bis 4 Minuten leicht köcheln lassen.

Beim Servieren etwas Käse darüber reiben – voilá!


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