Das perfekte Frühstücksei

Ein Ei kochen – klingt nach der einfachsten Aufgabe der Welt. Warum bekommt es dann kaum jemand perfekt hin? Bei uns zu Hause fängt jeder Morgen für denjenigen, der an diesem Tage für das Frühstück zuständig ist, mit hartem Leistungsdruck an. Das Frühstücksei, das man kredenzt, wird bewertet – sofort und mit wenigen Worten. Und man selber als Mensch quasi gleich mit. Zwei Phrasen werden dabei am häufigsten verwendet: „Zu hart“ und „Perfekt”.

Das perfekte Frühstücksei hat ein wachsweiches Eigelb, das Eiweiß darf nicht labbrig sein. Das Ei muss gleichmäßig gegart sein, also nicht durchgekocht auf der einen Seite und zu roh und flüssig auf der anderen. Das passiert zum Beispiel, wenn das Ei im Topf nicht mit ausreichend kochendem Wasser bedeckt ist. Hier ist meine Anleitung für das perfekte Frühstücksei.

  • Ein Ei, das direkt aus dem Kühlschrank ins kochende Wasser geht, platzt. Aufstechen oder erst einige Minuten in warmes Wasser legen.
  • Kalte Eier brauchen eine längere Kochzeit als warme Eier.
  • Kochzeiten (Ei in Zimmertemperatur): S: 4 Minuten, M: 4,5 Minuten, L: 5 Minuten
  • Die Eier sollten mit kochendem Wasser bedeckt sein.
  • Salz oder Essig ins Kochwasser geben, damit aufgeplatzte Eier nicht auslaufen.
  • Nach dem Kochen sofort kalt abschrecken, damit das Ei nicht durch die Hitze weitergart und zu hart wird.

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